Null Bewerbungshürden & überzeugende Mitarbeitervorteile:
So gewinnst du (wechselwillige) Jobsuchende für dein Unternehmen

Das Jahr 2022 ist immer noch jung! Und viele Menschen mit Wunsch nach einem beruflichen Neuanfang suchen gerade im ersten Quartal nach einer neuen Arbeitsstelle, während sie im alten Job frustriert festsitzen und sich nach einer neuen Herausforderung sehnen. Besonders Montag und Dienstag sind wechselwillige Arbeitnehmer auf aktiver Jobsuche! – Kein Wunder, sind das doch die Wochentage, an denen die Motivation so richtig im Keller hängt! 

Auf der anderen Seite gibt es Arbeitgeber (wie dich?), die händeringend nach neuem Personal suchen, aber es irgendwie nicht schaffen, ihre Besonderheit und Attraktivität als Unternehmen so darzustellen, dass sie aus der Masse hervorstechen und Kandidaten für sich gewinnen. 

Wie gelingt es nun, die Aufmerksamkeit der (wechselwilligen) Jobsuchenden auf diese Unternehmen zu lenken? Die Lösung besteht aus 2 goldenen Tipps: Senke die Bewerbungshürden! Und werde zum attraktiven Arbeitgeber, indem du mit den Mitarbeitervorteilen überzeugst, die Kandidaten heutzutage wirklich wichtig sind. Welche das sind, und wie du das konkret umsetzt, das erfährst du in diesem Beitrag.

#Tipp 1: Senke die Bewerbungshürden!

Stell dir vor, da sitzt ein Arbeitnehmer Montagmorgen frustriert an seinem Arbeitsplatz. Vor ihm liegt wieder eine volle Arbeitswoche und er fühlt sich jetzt schon total demotiviert. Was macht er? Genau: Er ergreift die Flucht nach vorn! Anstatt depressiv zu werden, sucht er aktiv nach neuen Alternativen. Und zwar mit seinem Handy auf Online-Stellenbörsen, Unternehmenswebsites, Karrierenetzwerken & Co.

Oft passiert das während der Arbeitszeit. Da bleibt nicht viel Zeit. Die meisten wollen sich schnell und unkompliziert bewerben. Nutze als Arbeitgeber die Gunst der Stunde und mache es diesen Jobsuchenden einfach, indem du die Hürden für eine Bewerbung so tief wie möglich setzt. Wie das geht? Ganz einfach:

Stellenanzeige als eigene HTML Seite – nicht als PDF

Baue deine Stellenanzeige auf Websites nicht als PDF- oder Bilddatei ein, sonst stellst du dir nur selbst ein Bein! Warum? Weil PDF- und Bilddateien unsichtbar sind für Suchmaschinen und diese daher den Kandidaten bei ihren Suchanfragen nicht angezeigt werden. Gibt es das PDF als Download, ist das sehr umständlich für Kandidaten: Niemand möchte erst eine Datei herunterladen, bevor er sie öffnen kann! 

Stelle die Anzeige daher lieber direkt zur Verfügung, indem jede deiner Stellenangebote eine eigene HTML-Seite innerhalb deines Karrierebereiches bekommt. So haben Kandidaten alle Informationen auf einen Blick, und auch die Suchmaschinen können auf den gesamten Text inklusive aller darin enthaltenen Keywords zugreifen und diesen für viel mehr relevante Suchanfragen anzeigen. Außerdem ist die Stellenanzeige mit eigener URL besser per Link teilbar, zum Beispiel über soziale Medien, Jobbörsen oder WhatsApp. Ein PDF wird nur selten weitergeleitet und lässt sich nicht durch einen einfachen Klick teilen.

Unkompliziert per Formular bewerben – ohne Bewerbungsunterlagen

“Bitte lassen Sie uns ihre kompletten Bewerbungsunterlagen mit Anschreiben, Lebenslauf und den Zeugnissen ihres beruflichen Werdegangs zukommen.” – Puh! Das denken sich erstmal viele Kandidaten, wenn sie das lesen. Laut Umfragen sind mehr als die Hälfte aller Jobsuchenden von solchen Anforderungen, insbesondere vom Anschreiben, abgeschreckt. 

Das muss nicht sein! Hand aufs Herz: Brauchst du als Arbeitgeber wirklich ein Anschreiben und die Zeugnisse der letzten 10 Jahre, um dir ein erstes Bild vom Bewerber zu machen? Eher nein! Wenn der direkte Kontakt zum Kandidaten hergestellt und der erste Eindruck positiv ist, können Arbeitszeugnisse und Lebenslauf immer noch nachgereicht werden.  

Wir empfehlen, dass sich Kandidaten per Kurzformular (ohne Bewerbungsunterlagen) bewerben können – und zwar ohne sich vorab noch registrieren zu müssen, denn auch das ist letztlich zeit- und nervraubend. Einfach ein Formular zum Ausfüllen zur Verfügung stellen, z.B. über Google Formular oder Typeform. Einfacher geht es nicht. 

In unserer Podcastfolge #020 Bewerbung ohne Anschreiben erfährst du noch mehr über das Senken von Hürden bei Bewerbungen.

Telefonisches Kennenlerngespräch als ersten Kontakt

Auch in einem persönlichen Kennenlerngespräch am Telefon kann man sich einen ersten Eindruck vom Kandidaten verschaffen und schauen, ob “die Chemie stimmt”, ohne dass vorab schon irgendwelche Dokumente angefordert wurden. 

Gerade bei Stellen, bei denen es erfahrungsgemäß einen Mangel an Bewerbungen gibt, ist es daher ratsam, einen konkreten Ansprechpartner mit E-Mail-Adresse und Telefonnummer zu benennen. Fordere dabei die Kandidaten auch aktiv dazu auf, sich bei Interesse an der Stelle einfach telefonisch zu melden und ins Gespräch zu kommen.

#Tipp 2: Biete die richtigen (!) Mitarbeitervorteile!

Die Bewerbungshürden zu senken, ist eine Sache! Die Kandidaten vom Unternehmen und der Stelle zu überzeugen, eine andere. Dabei ist es entscheidend zu wissen, was (potenziellen) Mitarbeitenden heutzutage wirklich wichtig ist in ihrem Job. Das heißt: Was sie motiviert, sich zu bewerben, und was sie auch langfristig in einem Unternehmen hält. 

Hier zeigen wir dir die wichtigsten Mitarbeitervorteile auf, die Kandidaten von einem guten Arbeitgeber erwarten:

Hard facts: Das Gehalt

Natürlich ist das Gehalt immer ein extrem wichtiges (wenn auch nicht das alleinige!) Kriterium für Kandidaten. Daher empfehlen wir: Nenne in der Stellenanzeige das Gehalt bzw. die Gehaltsspanne. Klar, wir wissen, dass viele Arbeitgeber das nicht gern schreiben, aber laut Studien erhöht die Gehaltsangabe in Stellenanzeigen die Klick- und Bewerbungsbereitschaft von Kandidaten deutlich. Es gibt ihnen eine klare Orientierung und erspart beiden Seiten letztlich Zeit, Geld und Energie, weil die mitunter schwierigen Gehaltsverhandlungen einfach entfallen. Wer sich auf eine Stelle mit klarer Gehaltsnennung bewirbt, der weiß genau, woran er ist. 
Für welche Branchen und Berufe dies besonders sinnvoll ist, und was du sonst noch darüber wissen solltest, erfährst du im kirschwerk Blogbeitrag “Gehaltsangaben in der Stellenbeschreibung – Das ist wichtig zu wissen”.

Soft facts: Der Wohlfühlfaktor

Aber der Verdienst ist bei weitem nicht das einzige Argument! Gerade kleinere und mittlere Unternehmen, die nicht das Gehalt der großen Konzerne zahlen können, haben ganz andere Möglichkeiten, die Kandidaten zu überzeugen. Hier geht es um den Wohlfühlfaktor bei der Arbeit. Und dieser ist Mitarbeitern heutzutage mindestens genauso wichtig wie das Einkommen!  

Was sind nun die Vorteile, die laut Umfragen den Kandidaten nachweislich besonders wichtig sind? Hier findest du die wichtigsten aufgelistet: 

Den Einzelnen betreffend: Selbstbestimmtheit & Sinnstiftung 

  • selbstbestimmt arbeiten
  • die Möglichkeit zur Mitbestimmung
  • einen Sinn in der Arbeit / der Aufgabe sehen
  • die Überzeugung, für das Allgemeinwohl zu arbeiten
  • sich bei der Arbeit wohlfühlen 

Die Beziehungen betreffend: Wertschätzung & Vertrauen

  • Wertschätzung des Individuums vom Vorgesetzten und vom Team
  • Anerkennung vom Vorgesetzten und vom Team
  • Vertrauen vom Vorgesetzten und vom Team
  • Wahrnehmung des Individuums
  • angenehme Teamatmosphäre

Das Unternehmen betreffend: Firmenkultur & Kommunikation

  • eine stimmige Firmenkultur
  • offene Kommunikation
  • Transparenz
  • Verständnis

Mitarbeitergespräche können ganz besonders zum Wohlfühlfaktor beitragen, Konflikte lösen und die Motivation stärken. Was du dabei alles beachten solltest, besprechen wir in unserer Podcastfolge #i001 Wertschätzende Mitarbeitergespräche führen – Interview mit Andreas Zaiss.

Mitarbeitervorteile richtig kommunizieren 

Jetzt kennst du die wichtigsten Mitarbeitervorteile! Mindestens genauso wichtig aber ist die Frage: Wie kommuniziert man diese richtig? So, dass sie anschaulich, konkret und auch glaubwürdig für das jeweilige Unternehmen formuliert sind. 

Dabei gibt es Unterschiede zu beachten zwischen Stellenanzeige und Karrierewebsite: Nicht jeder Benefit, der auf der Karriereseite Erwähnung finden sollte, eignet sich auch für die Stellenanzeige. Auch werden im Stellenangebot die Mitarbeitervorteile viel knapper und punktgenauer formuliert, als es auf der Karrierewebsite der Fall ist. 

Wir empfehlen jedem Unternehmen dringend, sich mit diesem Thema näher zu beschäftigen. Denn letztlich sind es die Mitarbeitervorteile, die darüber entscheiden, ob sich ein Kandidat für oder gegen deinen Job entscheidet! 

Damit du Zeit sparen kannst, gibt es für dich unser E-Book “Was Mitarbeitern wirklich wichtig ist”, in dem du über 100 Mitarbeitervorteile aufgelistet findest: übersichtlich nach Kategorien sortiert und mit vielen Formulierungsbeispielen sowie Expertentipps für deine Stellenanzeige und Karrierewebsite! Damit punktest du auf jeden Fall als attraktiver und einzigartiger Arbeitgeber! 

Wenn du die Stellenanzeige und deine Karriereseite miteinander verbinden möchtest, schaue in unserem Blogartikel zum Thema Stellenanzeigen auf Karrierewebsites – Was du unbedingt beachten solltest vorbei.

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