Stellenanzeige als PDF oder Bild? Nein, Danke!

Eine Stellenanzeige als PDF vorzubereiten und auf verschiedenen Plattformen oder Jobportalen zu veröffentlichen, klingt erstmal nicht schlecht. Die Arbeit muss nur einmal gemacht werden, und man spart sich das weitere Formatieren. Eine weitere Option wäre es, eine Bilddatei zu nutzen. Warum das aber keine gute Idee ist, und du eine Stellenanzeige als PDF oder Bild lieber nicht veröffentlichen solltest, das erfährst du in diesem Beitrag.
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7 Gründe, warum du von Stellenanzeigen als PDF oder Bild absehen sollten

#1: PDF und Bild-Dateien sind unsichtbar für Suchmaschinen

Suchmaschinen wie Google und Co. sind durchgängig damit beschäftigt, die Inhalte des Internets zu durchforsten und zu indexieren. Erst das macht Internetseiten sichtbar. Jobbörsen wie beispielsweise Indeed sind – vereinfacht ausgedrückt – auch nichts anderes als Suchmaschinen, bei denen Inhalte gelistet werden. Und es gibt diverse Jobbörsen, die Stellenanzeigen von Webseiten auslesen und diese kostenlos listen. PDF- und Bilddateien können von den Suchmaschinen nicht gelesen werden. Sie erkennen aufgrund des Formates nicht, welcher Inhalt sich auf dem Bild oder das PDF befindet. Demnach bringt selbst die beste Stellenanzeige Unternehmen nicht ans gewünschte Ziel, wenn sie unsichtbar bleibt. Es gilt also: Unternehmen sollten Stellenanzeigen im HTML Format nutzen, idealerweise erweitert um strukturierte Daten. 

Warum das so wichtig ist, und wie genau du deine Stellenanzeige sichtbar machst, erfährst du in unserer Podcastfolge #014 Wie funktioniert Google for Jobs?.

Wenn Sie den Podcast "#014 Wie funktioniert Google for Jobs?" hören wollen, klicken Sie auf den Button "Inhalt laden".

#2: Ganz vorn im Rennen: HTML-Stellenanzeigen schalten schneller 

Je besser und schneller eine Suchmaschine die Stellenanzeige erkennt, desto eher wird sie den Bewerbern angezeigt. Am schnellsten ist dabei die Eingabe der Stellenanzeige bei den Jobbörsen selbst. 

Du möchtest noch mehr über SEO für Stellenanzeigen erfahren? Wir zeigen dir, worauf es ankommt. Im kirschwerk Personalmarketing Podcast findest du wichtige Informationen dazu in Folge #015 SEO für Stellenanzeigen.

#3: Die meisten suchen am Handy nach neuen Jobs

Nichts ist leichter, als z.B. während der Arbeit am Handy nach einem neuen Job zu suchen. Das Smartphone ist schnell griffbereit und bietet umfassende Funktionen. Es ist umso wichtiger für Unternehmen, dass Stellenanzeigen auf die mobile Ansicht optimiert sind. Wichtige Links, die beispielsweise zur Karrierewebsite des Unternehmens führen, können auf hochgeladenen PDF-Dateien nur selten angeklickt werden. Existiert das PDF nur als Download und wird am Handy nicht angezeigt, ist das eine echte (und vermeidbare!) Bewerbungshürde. Kein Bewerber möchte erst eine Datei herunterladen, um sie öffnen zu können. Die Informationen sollten direkt verfügbar sein.

#4: Teilbare Stellenanzeigen

Das Ziel einer Stellenanzeige ist es, die Aufmerksamkeit passender Bewerber zu erhalten, um anschließend qualifizierte Mitarbeiter zu bekommen. Der Vorteil von sozialen Netzwerken und der digitalen Vernetzung der Menschen sollte deshalb von Unternehmen genutzt werden. Ist die Stellenanzeige im Internet passend formatiert und durch einen Link teilbar, z.B. über soziale Medien, Jobbörsen oder auch Whatsapp, kann die Stellenanzeige durch das Weiterleiten direkt zum richtigen Bewerber gelangen. Eine PDF-Datei wird nur selten weiterverschickt und lässt sich nicht durch nur einen Klick teilen.

#5: Datenvolumen und Ladezeit verringern

PDF- und Bilddateien sind oft mehrere Megabyte groß und laden entsprechend langsam. Stichwort Smartphone: Ist ein Smartphone nicht im WLAN Netzwerk, kann es sein, dass die Bewerber mit reduziertem Datenvolumen online sind und sich die Seiten ohnehin langsamer laden. Daher sollte auf eine PDF- oder Bilddatei als Stellenanzeige lieber verzichtet werden.

#6: Mehr Fehlerpotenzial

“Zu viele Köche versalzen die Suppe.” – Sinngemäß gilt das auch für Stellenanzeigen im PDF-Format. Denn PDFs sind starr und müssen in jeder Version neu gespeichert und wieder hochgeladen werden. Wer mit einer intelligenten Dokumentenverwaltung (z.B. Google Drive) arbeitet, der hat ein Dokument in der immer aktuellen Version. 

Mit einem angelegten Text minimierst du den Aufwand, denn den fertigen Text pflegst du anschließend einfach auf den Stellenbörsen ein. Damit sparst du dir das nervige Neu-Abspeichern in 10 Versionen!

#7: PDFs und Bilder sind starr

PDF-Dokumente bieten kaum Interaktionsmöglichkeiten und Bilddateien können je nach Qualität unleserlich werden. Es begeistert Bewerber, wenn Sie eingebundene, klickbare Elemente in Stellenanzeigen finden. Auf deiner Webseite hast du in der Stellenanzeige auch die Möglichkeit, Filme, Bilder, Audiodateien oder andere klickbare, bewegbare Elemente  einzustellen. – Nutze diese Möglichkeiten! Bilder oder Videos können von Unternehmen außerdem genutzt werden, um noch mehr wichtige Einblicke in die Unternehmenskultur zu bieten. PDFs als statische Dokumente sollten demnach vermieden werden!

Bonus Tipps für eine erfolgreiche Stellenanzeige – Bewerbung ohne Hürden

Wie bereits festgestellt, ist es für Bewerber schneller und leichter, sich direkt vom Smartphone zu bewerben. Die Bewerbungshürden sollten so weit wie möglich gesenkt werden. Es könnte beispielsweise auf ein Anschreiben verzichtet werden, welches erst individuell von den Bewerbern am Computer erstellt werden muss. 

In der Podcastfolge #020 Bewerbung ohne Anschreiben geht es um das Senken von Hürden, und wie du es den Bewerbern noch leichter machst, sich bei dir zu bewerben. Wenn du weitere Informationen rund um das Thema Personalmarketing erhalten möchtest, schaue doch einfach in unserer Personalmarketing Bibliothek vorbei. Dort erhältst du wichtige Personalmarketing-Werkzeuge, über 20 Musterstellenanzeigen, Checklisten und eine Menge Knowhow – und das alles für 0 €!

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