Warum Social Media auch im Personalmarketing wertvoll ist - Interview mit Social Media Lotsin Indra Zahner

“Jedes Unternehmen ist einzigartig und hat eine eigene Mission”. Um diese Individualität auch als Arbeitgeber zu kommunizieren, eignen sich, laut Social-Media-Lotsin Indra Zahner, die sozialen Medien perfekt. Warum es sinnvoll ist, dass sich Unternehmen selbst – aber mit Strategie – um die eigenen Themen, in der eigenen Sprache kümmern und was der Social Proof bedeutet, das erfährst du in diesem Interview!

Ich spreche mit Social-Media-Lotsin Indra Zahner. Ist Social Media branchenübergreifend sinnvoll? Was steckt hinter dem Social Proof, und wie nutze ich ihn für mein Unternehmen? Und was haben zuckerfreie Kekse mit Mitarbeitergewinnung zu tun? Erfahre all das und vieles mehr in dieser Podcastfolge.

Inhalte dieser Folge:

  • Der Social Proof
  • Mitarbeiter als Markenbotschafter
  • Für welche Unternehmen Social Media geeignet ist
  • Best Practice Tipps für Unternehmen
Wenn Sie den Podcast "#030 Warum Social Media auch im Personalmarketing wertvoll ist - Interview mit Social-Media-Lotsin Indra Zahner" hören wollen, klicken Sie auf den Button "Inhalt laden".

Nina Kirsch: Liebe Indra, herzlich willkommen im Podcast vom kirschwerk.

Indra Zahner: Liebe Nina, herzlichen Dank für deine Einladung.

Nina Kirsch: Ja, ich freue mich total. Du hast ja einen super spannenden Titel, und zwar nennst du dich: Social Media Lotsin. Schon fast philosophisch! Wenn ich das mal kurz in eigenen Worten zu beschreiben versuche, bedeutet das: Du unterstützt Unternehmen dabei, aus eigener Kraft Social Media sinnvoll zu bespielen und zu nutzen. Würdest du sagen, dass das branchenübergreifend interessant ist? Und wenn ja, warum?

Indra Zahner: Ja, es ist total branchenübergreifend interessant. Ja, weil es ja darum geht: Jedes Unternehmen tickt anders, jedes Unternehmen hat eine andere Mission. Und diese Einzigartigkeit, diese Individualität zu transportieren – dafür eignet sich Social Media halt perfekt.

Nina Kirsch: Ich habe ja gerade gesagt, „aus eigener Kraft“. Es bedeutet, anders als andere, du erstellst nicht den Content für die Unternehmen.

Indra Zahner: Richtig. Weil: Ich habe das mal am Anfang gemacht und fand das extrem schwierig, weil ich ja keine Expertin für Kaffeerösten bin oder keine Expertin in einem Seniorenheim und für Pflege. Und ich fand es immer sehr, sehr schwierig, diese Fachgebiete vernünftig darzustellen, wenn man selber nicht im Thema ist. Und ich finde, keine Agentur, kein Freelancer kann sich da so tief reinarbeiten, wie das in den Unternehmen selbst gelebt wird. Die haben einfach eine bestimmte Sprache, die sind in ihren Abläufen und die wissen, wann ist was spannend, und was könnte gut dargestellt werden. Und deshalb habe ich mich auf das Wissen, das Know-how verlegt: Wie mache ich Postings? Wie kann ich das vorplanen? Wie beziehe ich das in den Arbeitsalltag mit ein, dass ich das in die Unternehmen selbst reingebe und quasi nur so den Rahmen halte? Also ich als Coach oder halt als Lotsin bereite und filtere auch wahnsinnig viel. Es gibt ja auch Millionen von Möglichkeiten, was man in Social Media machen kann, und ich finde dann halt mit den Unternehmen, mit den Teams dort den Weg, der zu ihnen passt.

Nina Kirsch: Ja, es gibt wahnsinnig viele Möglichkeiten und ich weiß von vielen Unternehmen, dass sie schlichtweg überfordert sind durch die ganzen Möglichkeiten. Und da eine Lotsin an der Hand zu haben, ist natürlich wunderbar. Du hast es schon so ein bisschen durchklingen lassen… Denn im Personalmarketing Podcast, da interessiert mich natürlich alles, was man da in Richtung Personal machen kann. Und ich weiß noch, dass ich es super spannend fand, als du mir eben davon berichtet hast, dass es ein besonderes Ziel für deine Kunden gibt, nämlich den Social Proof. Und das finde ich mega spannend. Magst du vielleicht kurz zusammenfassen: Was ist denn ein Social Proof?

Indra Zahner: Na ja, der Social Proof ist quasi der Beweis dessen, was man so über sich und seine Arbeitgeberqualitäten sagt. Also auf Websites oder in Image-Broschüren steht dann halt immer so drin: „Ja, wir sind teamorientiert“ und „Wir bieten Karrieremöglichkeiten“ und „Wir unterstützen unsere Mitarbeiter“ und so. Das sind so diese typischen Floskeln, die irgendwie jeder Betrieb für sich in Anspruch nimmt. Und ich denk mir dann immer so: „Ja, aber was heißt es denn konkret?“

Nina Kirsch: Genau.

Indra Zahner: Ja, und in sozialen Netzwerken kannst du halt diese Geschichten erzählen. Ich habe gerade einen Kunden, wo das der Fall ist. Da ist zum Beispiel die jetzige Hausdame. Die hat vor 20 Jahren als Azubi im Unternehmen angefangen, hat – auch über ihre familiäre Entwicklung – in verschiedenen Positionen gearbeitet. Konnte immer toll auch das Familiäre – also sie ist auch Mutter geworden in der Zwischenzeit – gut verbinden, konnte da weniger arbeiten. Und anhand einer solchen Geschichte kann ich doch viel mehr beweisen, was ich als Arbeitgeber für meine Mitarbeiter tu bzw. was für Möglichkeiten, was für Persönlichkeitsentwicklung bei mir im Unternehmen möglich ist, als wenn ich dahin schreibe: „Wir fördern unsere Mitarbeiter.“

Nina Kirsch: Ja, absolut. Also das ist ja auch etwas, wofür wir absolut einstehen. Eben keine Floskeln reinzuschreiben, sondern, wenn überhaupt, das zu benennen. Also: „Wir suchen Teamfähigkeit“, aber dann super konkret zu werden. Was bedeutet das denn bei uns? Oder wie wird es bei uns gelebt? Und auch in den Proof zu gehen. Weil natürlich sind viele Unternehmen auf die Idee gekommen: „Hey, wir schreiben da tolle Sachen rein.“ Aber Bewerbende werden auch zunehmend vorsichtiger. Und seien wir mal ehrlich: Man holt sich mehrere Informationsquellen, und Social Media kann eine davon sein. Wenn ich da dann merke: „Wow, die leben das wirklich!“, dann kann das über Stellenanzeige, über Karrierewebsite und weiß ich nicht, was es sonst noch alles gibt, vielleicht den ausschlaggebenden Punkt bringen.

Indra Zahner: Guck mal, es guckt doch jeder, der sich für ein Unternehmen interessiert, erst mal: Was haben die für eine Webseite? Wie sind die in Social Media vertreten? Und wenn ich dann Seiten sehe, wo jede Woche eine neue Stellenanzeige steht, ja dann denke ich mir so: „Ah ja, könnt ihr eure Mitarbeiter nicht binden, oder warum habt ihr hier so einen Verschleiß?“ Und es ist kein Bild zu sehen von irgendeinem Menschen? Dann finde ich einfach, die haben Social Media nicht verstanden, weil da geht es einfach um Menschen. Menschen wollen da Menschen sehen. Menschen wollen die Geschichten dahinter sehen. Und Menschen wollen ja auch das zukünftige Team kennenlernen und schon mal wissen, wer arbeitet denn da? Wie ist es denn da so?

Nina Kirsch: Genau, sich hineinfühlen können. Über eine Stellenanzeige kann man das zwar auch transportieren, aber halt nur bedingt. Bilder – so wie du sagst – und authentische Geschichten, die wirklich von innen kommen, sind da mit Sicherheit ein sehr, sehr guter Weg, um da gemeinsam praktisch das entsprechende Bild zu zeichnen, wenn wir in der Bildersprache bleiben wollen.

Indra Zahner: Genau.

Nina Kirsch: Wir haben uns ja auch darüber unterhalten: „Ja, Social Media Lotsin“ – das hört man jetzt nicht so oft. Das ist schon sehr speziell. Und ich kann mir vorstellen, dass man nicht eines Tages aufwacht und sagt: “ Zack, Peng! Ich bin jetzt Social Media Lotsin.“ Wie kam es dazu, dass du da hingekommen bist – zu dem, was du heute machst?

Indra Zahner: Ok, ich versuche eine lange Geschichte kurz und knackig zu fassen. Es gibt bei mir zwei Leben: In meinem früheren Leben habe ich ein großes Marketing-Unternehmen geleitet, und wir haben sehr viel über Budget gemacht. Wir haben Leads generiert, und es ging immer darum, neue Kunden über Anzeigen zu bekommen. Und das ist so eine Spirale gewesen. Weißt du, es wurde immer teurer, die Qualität wurde immer schlechter, und es hat mich tierisch gestört, weil das einfach… Da wurde keine nachhaltige Beziehung zu den Menschen aufgebaut.

Nina Kirsch: Ja.

Indra Zahner: Und als sich dann mein Leben radikal geändert hat, weil ich dann Mutter wurde und auch gedacht habe: “Jetzt mache ich das, was mir Spaß macht und wo ich drin aufgehe”, da habe ich mich den sozialen Netzwerken zugewendet. Das war so 2012. Da habe ich damit angefangen, weil ich das einfach so demokratisch finde. Weißt du, jeder hat in den sozialen Netzwerken die Chance, die richtigen Menschen für sich zu begeistern. Und da kommt es nicht auf das Budget drauf an. Also große Marken haben es meines Erachtens eher schwer in sozialen Netzwerken. Weil: Menschen wollen die Menschen sehen. Und dann habe ich mir da halt noch ziemlich viel drauf geschafft und habe auch erst mal angefangen, für andere zu posten. Mit dieser unbefriedigenden Erfahrung, dass ich immer nur so gedacht habe: „Ja, eigentlich geht das besser. Eigentlich könnten die Unternehmen mehr erreichen, wenn sie es selber tun, weil sie viel Zeit sparen, weil Ressourcen gespart werden, und das alles eigentlich noch viel authentischer und schlanker geht.“

Nina Kirsch: Ja.

Indra Zahner: Und dann habe ich halt mein BWL-Background wieder ausgepackt und habe halt angefangen, die Unternehmen erstmal mit einer Strategie zu versehen, damit die einfach nicht nur posten, um auf Facebook zu sein, sondern damit es auch auf die Ziele zugeschnitten ist, die sie erreichen wollen. Also wollen Sie Kunden finden? Wollen Sie Mitarbeiter finden? Wollen Sie überhaupt erst mal Bekanntheit und Vertrauen aufbauen? Dann bespiele ich halt andere Themen und habe eine andere Ansprache. Das lief dann auch super. Aber irgendwann waren meine Kapazitäten auch begrenzt, weil man sich nicht in so viele Leute gleichzeitig hineindenken kann. Dann bin ich zu diesem Strategieteil, diesem Konzeptteil übergegangen, der auch für viel Klarheit im Unternehmen sorgt: Was wollen wir eigentlich wirklich? Wofür stehen wir? Worin sind wir brillant? Was unterscheidet uns von anderen? Das habe ich mit denen gemacht, und dann habe ich die Teams vor Ort geschult. Das lief dann auch super. Bis dann ein neuer Auftrag kam, ein Mitarbeiter krank wurde, der Hamster Husten hatte oder was auch sonst alles passiert. Und dann haben die einfach nicht mehr gepostet.

Nina Kirsch: Okay.

Indra Zahner: So, und dann verlief das so im Sande, und dann habe ich gedacht: „Nee, das kann ja auch nicht sein.“ Und deshalb habe ich jetzt eine dritte Komponente nach Strategie und Umsetzung gibt es jetzt die Komponente des Dranbleibens. Das heißt, ich begleite die jetzt noch mindestens ein halbes Jahr mit regelmäßigen Treffen, wo wir gucken: Wo sind neue Fragen, wo hat sich eine Situation verändert? Wo hat sich die Technik geändert? Einfach, damit das so ein Prozess wird, damit das wirklich zum Unternehmen und zum Alltag dazugehört und nicht wieder versandet. Weil Social Media ist einfach etwas Langfristiges. Weißt du, du brauchst erst mal ein Jahr, damit das wirklich auch Früchte tragen kann.

Nina Kirsch: Ja.

Indra Zahner: Auch mit einem halben Jahr schon. Aber es ist halt nicht: „Ich mache einen Post und finde sofort einen neuen Mitarbeiter.“

Nina Kirsch: Ja, in der Regel eher nicht. Und so darf man es auch verstehen: als langfristige Investition in die Sichtbarkeit und dementsprechend auch in die Ziele, die ich damit verfolge.

Indra Zahner: Genau. Und was da passiert – und das finde ich extrem faszinierend – ist ja, dass ich nicht nur nach außen kommuniziere, sondern dass ich auch nach innen kommuniziere. Also ich erzähle ja nicht nur nach außen den Kunden und den möglichen Bewerbern oder Menschen, die da sonst noch sind, wofür ich stehe, sondern meine Mitarbeiter kriegen das ja auch mit. Und damit passiert halt was ganz Spannendes: Ich schule quasi indirekt über Bande mein Team und sage denen, warum wir ein tolles Team sind, warum wir dein Arbeitgeber sind.

Nina Kirsch: Stimmt, ja.

Indra Zahner: Und damit werden die Mitarbeiter extrem gute Markenbotschafter und Multiplikatoren für die Mitarbeitergewinnung.

Nina Kirsch: Ich finde es auch einen mega spannenden Aspekt, dass da die eigenen Mitarbeiter – in Anführungszeichen – geschult werden, weil die ja dann auch einen ganz anderen Einblick in den Betrieb haben. Und was den Betrieb so besonders macht und was vielleicht meine Kollegin drei Büros weiter oder vielleicht auch im Homeoffice macht, und dass die dadurch zu Markenbotschaftern werden können. Das ist ja etwas, was ich auf den ersten Blick so bei: „Ich mache Social Media für mein Unternehmen“ überhaupt nicht überblicke, oder?

Indra Zahner: Genau, das führt halt so zu Mitarbeiterstolz, zu Mitarbeiterbindung. Und wenn ich langfristig regelmäßig Reichweite habe, und ich mach dann mal ein Stellen-Posting, dann ist das eingebettet, und dann wird es geteilt, weil die Leute haben ja schon Vertrauen zu mir.

Nina Kirsch: Ja.

Indra Zahner: Und dann zieht so ein Posting halt auch die Richtigen an. Das heißt, es senkt meine Recruiting-Kosten an sich. Wenn ich einfach nur in der Zeitung Stellenanzeigen schalte, und da melden sich dann – ich sage jetzt mal – Hinz und Kunz, und man stellt die Bewerber ein, und die gehen nach zwei Wochen wieder… Es ist ja ein enormer Aufwand. Da wird ja Geld verbrannt für die…

Nina Kirsch: Ohne Ende.

Indra Zahner: Für die Einkleidung, für das Onboarding, für die Verträge. Was da alles an Arbeit drinsteckt, nur weil der Falsche dann wieder geht.

Nina Kirsch: Richtig, ja. Und durch diese Sichtbarkeit… Es sind ja immer mehrere Aspekte. Man sagt ja 7 Punkte, bis jemand wirklich mit mir z.B. ins Geschäft gehen möchte. Auf dem Bewerbermarkt, und das ist es ja geworden, also auf dem Arbeitgebermarkt, ist es ja ganz ähnlich. Und wenn ich auf Social Media schon mal was davon gesehen habe, vielleicht bewerbe ich mich dann. Nicht über das Social Media, sondern ich google einfach mal: Was gibt es denn in meiner Jobrichtung? Was gibt es denn da in der Nähe für Jobs? Und dann sehe ich dieses Unternehmen wieder, und dann habe ich dieses Vertrauen und dieses Interesse ja schon aufgebaut. So können auch andere Kanäle dadurch wahnsinnig befeuert werden, weil ich einfach schon mal im Kontakt war. Ich habe diese Beziehung über irgendeinen dieser Kanäle dann schon aufgebaut.

Indra Zahner: Ja genau.

Nina Kirsch: Super cool. Das war ein kleiner Exkurs, aber super spannend. Ich habe ja auch immer mal wieder mit Social Media Menschen zu tun. Kollegen aus deiner Branche und manche sagen: „Also, wenn du Sichtbarkeit brauchst, oder wenn du neue Aufträge oder neue Bewerber brauchst, dann reicht Social Media, brauchst du sonst nichts mehr.“ Deswegen war ich so frei, dich damals zu fragen: „Hand aufs Herz, liebe Indra: Wenn ein Unternehmen Social Media mit dir macht, warum sollte es denn dann überhaupt noch mit uns Stellenanzeigen und Karrierewebsites optimieren?“ Und deine Antwort, und deswegen sprechen wir heute miteinander, hat mich überrascht.

Indra Zahner: Ja, das gehört total zusammen. Mir ist es wichtig, dass das Social Media, was ich mit den Unternehmen umsetze, in die anderen Gewerke mit reinpasst. Dass der Übergang fließend ist, und dass es zur Website passt, dass das vom Erscheinungsbild her passt, dass es von der Sprache passt. Und da ist dann so ein harter Bruch, wenn da so diese klassischen Karrierewebsites sind. Du kommst von Social Media: Du bist begeistert, du findest das toll, wie du siehst, was zukünftige Kollegen machen. Und dann kommst du auf so trockene Buchstaben-Wüsten. Da bist du doch total abgetörnt, und dann musst du vielleicht auch noch Papier hinschicken oder irgendwie umständlich was hochladen… Also ich finde, das geht 2022 besser.

Nina Kirsch: Ja, das geht auf jeden Fall. Und ich glaube, wir beide sind eben auch zwei Leuchttürme, die die Unternehmen dazu einladen: „Hey, fangt an, in diese Richtung zu laufen. Fangt mal an, die eine oder andere Stellschraube zu drehen und seht es als Prozess, Schritt für Schritt besser zu werden, die Sachen aufeinander abzustimmen.“
So wie du sagst: Wenn ich mir das vorstelle – ein super flippiger Account, ich fühle mich davon total angesprochen, und dann komme ich auf so eine Website, wo es vielleicht auch noch nicht mal eine Karriereseite gibt, dann denk ich so: „Oh okay…“. Und dann ist derjenige halt weg. In dieser schnelllebigen Zeit leben wir heute, weil wir mehr Angebote für Jobs haben als umgekehrt. Da darf man sich als Arbeitgeber auch ein bisschen Mühe geben, so wie wir uns ja auch Mühe geben, um Neukunden zu generieren.

Indra Zahner: Genau. Das hat übrigens eine ganz liebe Kundin von mir tatsächlich so gesagt. Die ist Personalleiterin bei einer Spedition, die haben so nicht ganz 400 Mitarbeiter. Sie hat wirklich gesagt: Wir bewerben uns als Unternehmen mittlerweile bei den Menschen, und wir müssen es denen einfach machen und müssen denen die Hürden abbauen, damit sie sich für uns entscheiden. Guck mal, was passiert, wenn du eine emotionale Bindung zum Unternehmen hast: Dann bist du nicht gleich weg, nur weil einer dir 50 Euro im Monat mehr bietet.

Nina Kirsch: Ist richtig, ja.

Indra Zahner: Ja, und was willst du denn haben als Unternehmen? Du möchtest doch auch langfristige Beziehungen zu deinen Mitarbeitern haben.

Nina Kirsch: Die meisten, ja.

Indra Zahner: Also, sagen wir mal die Unternehmen, die unsere Kunden sind.

Nina Kirsch: Genau. Es gibt natürlich – das muss man dazu sagen, finde ich – auch Branchen, da ist es nicht unbedingt das Ziel, dass man langfristig miteinander arbeitet. Aber ja: Für die wir spannend sind, für die ist es auf jeden Fall ein Ziel.

Indra Zahner: Genau.

Nina Kirsch: Okay, nehmen wir mal an, das kirschwerk sagt jetzt zu dir: „Jo, liebe Indra, ich möchte da was mit dir machen.“ Meine erste Frage dazu wäre eigentlich: Wie groß sollte denn mein Team sein? Das kirschwerk ist noch relativ klein. Vielleicht haben Unternehmen auch Teilzeitkräfte, das heißt, die Ressourcen sind vielleicht eher kleiner. Ab wie viel Leuten, so ungefähr, macht es denn Sinn?

Indra Zahner: Also, ich habe Kunden von Solopreneur bis mittelständische Unternehmen. Aber es macht natürlich Sinn, dass du das mit einem kleinen Team, mit zwei, drei Leuten, machst, damit dieses Wissen nicht gleich sofort wieder weg ist. Wenn du nur einen Mitarbeiter ausbildest… Hatte ich auch schon in einem Handwerksbetrieb: Da hat der Chef gesagt: „Nee, nee, mach es nur mit dem“. Dann hatte der einen Bandscheibenvorfall gekriegt, musste aus dem Unternehmen ausscheiden, und dann ging auch gar nichts mehr. Deshalb stelle ich das halt lieber auf zwei, drei Füße als das nur mit einem Menschen zu machen. Aber klar, wenn du Solopreneur bist, dann bleibt dir gar nichts anderes übrig.

Nina Kirsch: Okay, aber auch dafür gibt es natürlich Möglichkeiten, das dann auch in den Arbeitsalltag unterzubringen.

Indra Zahner: Na klar, aber dann suchst du ja auch nicht unbedingt Mitarbeiter.

Nina Kirsch: Das ist richtig. Und wie kann ich mir das dann vorstellen? Also, wie das abläuft, das ist schon ein bisschen skizziert. Und wie viel Zeit brauche ich denn dafür? Weil teilweise immer noch in den Köpfen der Menschen vorherrscht: „Ja, Jesus, Gott, da brauche ich ja einen Tag in der Woche komplett und muss den darein investieren. Die Zeit habe ich nicht.“

Indra Zahner: Genau, also das Thema ist halt ein ganz großes Thema. Und ja, den größten Invest für so ein Unternehmen sehe ich tatsächlich in der Zeit. Weil, wenn ich halt drei Leute da erst mal mit reinnehme in das Projekt, dann ist das Arbeitszeit, korrekt. Es ist aber gut investierte Arbeitszeit. Also, die Mitarbeiter werden weitergebildet. Das sorgt schon mal für Bindung. Die Mitarbeiter dürfen Botschafter sein für das darüber hinausgehende Team, was auch ganz, ganz tolles Feedback bewirkt. Und ich arbeite so, dass wir uns wöchentlich treffen, und dann so Sessions von 90 Minuten haben. Und dazwischen gibt es dann vielleicht auch noch mal so die eine oder andere Aufgabe, was im Unternehmen bewältigt werden muss: mal herauskriegen, wo sind die Logos gespeichert, wie heißen die in unseren Schriften und so was. Klar. Aber ich bemühe mich da schon, das so einzubauen, dass es halt durch Regelmäßigkeit bewältigbar ist und nicht so ein großer Berg, von dem man meint, da kommt man oben nie an. Also wir machen kleine Etappen.

Nina Kirsch: Ah, okay, ja, das klingt gut. Wenn mehrere Leute in diesem – wie nennst du das? – Social-Media-Team sind, dann verteilt sich natürlich die Aufgabenlast oder die Zeit, um dann in die Umsetzung zu gehen, auf mehreren Schultern.

Indra Zahner: Ja, ich habe zum Beispiel ein Altenheim: Die haben halt noch eine Tagespflege und einen ambulanten Dienst und dann halt die Seniorenresidenz. Und die haben sich das so aufgeteilt: Die eine Abteilung macht montags ein Posting, die andere mittwochs und die dritte dann am Freitag. Und dann hat jeder ein Posting pro Woche. Aber die Woche ist gut gefüllt, und wir haben eine ganz, ganz tolle Resonanz darauf.

Nina Kirsch: Ja, super Beispiel.

Indra Zahner: Ich sage mal, man denkt ja dann auch in den anderen fünf Tagen immer schon mit: „Na, was steht denn so als Nächstes an, und was können wir aufgreifen? Was kann man recyceln, was kann man gut vorbereiten?“ Also das ist dann, wenn es mal steht, gar nicht mehr so wild.

Nina Kirsch: Ja, ich glaube, das ist dann einfach etwas, was sich im Unterbewusstsein festsetzt, und man entwickelt so eine Art Gespür dafür, was auch ein spannendes Thema sein könnte.

Indra Zahner: Genau, das ist dann quasi die Routine, die ich gerne erschaffen möchte.

Nina Kirsch: Ja, das klingt super. Jetzt ist es natürlich ein bisschen schwierig, Social Media ist ein visuelles Medium, aber könntest du uns vielleicht irgendwie – per Sprache sozusagen – ein Beispiel nennen, wo du sagst: „Hat zu einem richtig guten positiven Effekt geführt, mit dem Social Proof“?

Indra Zahner: Ja, da wäre ich wieder sehr, sehr gerne bei meiner Lieblings-Spedition. Also die leben halt davon, dass die LKWs einfach auf der Straße sind, fahren und Ertrag bringen. Und die fahren halt nur, wenn da auch ein Fahrer drin sitzt. Und LKW-Fahrer waren nicht zu finden. Also die haben ganz, ganz viel tolle Sachen gemacht: Hier diese Plakatwerbung auf den Rasthöfen und sonst noch was, haben tausende von Euros jeden Monat ausgegeben – mit 0 Resultat. Und wir haben dann halt angefangen, die Facebook-Seite zu füllen. Hatten für jeden Tag ein Thema. Haben also die verschiedenen Unternehmensteile vorgestellt, haben Mitarbeiter vorgestellt, haben aber auch – und das finde ich, ist so ein bisschen das, was dann anders läuft als woanders, glaube ich – wirklich ein Avatar für diesen gesuchten LKW-Fahrer gemacht. Wir haben wirklich eine Zielperson kreiert, haben uns überlegt: Wie alt ist der? Wie heißt er? Es war dann Marcel. Und was hat er für Hobbys? Wofür interessiert sich der noch? Warum ist dieser Arbeitgeber besonders super für jemanden mit solchen Interessen wie Marcel? Das hat dann auch dazu geführt, dass wir diese Postings auch immer in die Richtung, also gedanklich in Richtung von Marcel, adressiert haben. Also wir haben jetzt nicht reingeschrieben: „Hallo Marcel, du passt besonders gut in unser Team, wenn das, das und das…“ Aber es schwang natürlich unbewusst mit. Und als sie dann nach einem halben Jahr das erste Posting mit einer Stellenausschreibung gemacht haben, also wirklich nur ein Beitrag: „Hey, wir haben hier einen super tollen Bock für dich. Ja, guck mal, der wartet auf dich. Hast du nicht Lust, einzusteigen und den zu fahren?“ – Da hat die Personalleiterin innerhalb von 5 Stunden 4 qualifizierte Bewerbungen bekommen.

Nina Kirsch: Ok, krass.

Indra Zahner: Weil einfach die Mitarbeiter vorher schon gewusst haben, indirekt, wer passt denn in unser Team? Warum sind wir denn super? Und natürlich die bestehenden LKW-Fahrer auch andere LKW-Fahrer bei anderen Unternehmen anders anquatschen konnten, weil die ja die Argumente wussten, warum diese Spedition cool ist.

Nina Kirsch: Ja, stimmt. Spannend, denkt man gar nicht, dass die eigenen Mitarbeiter so viel auf Social Media unterwegs sind.

Indra Zahner: Wir haben dann festgestellt, dass über 90 Prozent einen Facebook-Account hatte, und dann haben die sich auch echt getraut, eine Facebook-Gruppe nur für die Mitarbeiter zu gründen. Und gerade weil natürlich die LKW-Fahrer viel unterwegs sind, war das eine super Möglichkeit – oder ist immer noch eine geile Möglichkeit – für sie, in Kontakt zu bleiben. Und da passiert total viel.

Nina Kirsch: Sehr spannend. Und ja, bestimmte Mitarbeitergruppen haben ja vielleicht auch eine ganz eigene Sprache, und da können sie sich dann so richtig austoben

Indra Zahner: Genau, so muss man dann keine Angst haben, dass das vielleicht auf der öffentlichen Seite landet.

Nina Kirsch: Genau. Sehr spannend. Vielen Dank für den Einblick. Ich würde noch ein bisschen tiefer gehen wollen. Und zwar sagen viele Unternehmen: „Ja, Social Media – muss man auch mal was machen.“ Hast du vielleicht so Best Practice Tipps für Unternehmen, was oder wie sie vorgehen könnten?

Indra Zahner: Anfangen. Tun und dranbleiben.

Nina Kirsch: Okay. Und wenn sie dann gestartet sind, dann einfach bei dir mal melden, nehme ich an.

Indra Zahner: Ja, auch gerne, bevor sie starten. Ja, ich denke, gerade diese Konzeptphase nimmt vielen auch die Angst erstmal. Viele verstehen auch erstmal, warum Social Media anders ist, und da geht es ja gar nicht um Schöpfungshöhe, sondern es geht einfach darum, normal zu zeigen: „So sieht unser Alltag aus.“

Nina Kirsch: Ja.

Indra Zahner: Und da gehen schon ganz viele Knoten auf und Lampen an, wenn wir einfach mal anfangen zu gucken. Viele Inhaber haben ja noch nie Instagram benutzt oder sagen: „Nee, Facebook mache ich nicht.“ Ja, lieber Inhaber, brauchst du nicht zu machen, aber du musst einfach wissen, so ein Stück weit, wie’s geht und was deine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen da tun. Und deshalb binde ich in diese Strategiephase auch immer den Inhaber mit ein oder die Unternehmerin, den Unternehmer. Weil mir das ganz wichtig ist. Da passiert ja auch viel, was das Image des Unternehmens prägt. Und da sollten die Chefs, die Chefinnen schon ein wenig Einfluss auch darauf nehmen und vor allen Dingen auch den Mitarbeitern das Vertrauen geben.

Nina Kirsch: Genau, das wäre jetzt noch ein Punkt gewesen, den ich hätte ansprechen wollen. Vielen Dank. Weil es ja tatsächlich so ist, dass die Mitarbeiter sozusagen Unternehmensbotschafter nach außen sind. Und ich denke schon, dass es da Vorbehalte gibt, ob die dann auch das Richtige sagen, ob meine Firma dann auch im richtigen Licht erscheint. Und dadurch, dass sie eben eingebunden werden, nimmst du da letztendlich den Wind aus den Segeln bzw. sorgst dafür, dass der Strom in die richtige Richtung fließt?

Indra Zahner: Genau.

Nina Kirsch: Okay, sehr cool. Also, einen Redaktionsplan kennen ja vielleicht viele. Ich poste irgendwas, irgendwann… Ehrlich gesagt, wir haben auch einen Redaktionsplan, aber…

Indra Zahner: Aber ist auch gut. Also, eine gewisse Planung und eine gewisse Struktur helfen total.

Nina Kirsch: Ja, speziell, wenn man das natürlich dann im Team macht.

Indra Zahner: Ja.

Nina Kirsch: Wie komme ich denn auf die Themen? Oder besser gesagt: Gibt es Themen, die da nicht reinsollten? Oder gibt es Posts, die sollte ich besser sein lassen?

Indra Zahner: Da habe ich jetzt keine ganz generelle Antwort. Ich kann nur von mir sagen: Bei den meisten meiner Kunden ist das so, dass politische Themen nicht stattfinden. Religion oder religiöse Einstellung muss dann schon sehr speziell auch zum Unternehmen passen, aber meistens findet das auch nicht statt. Also ich sag mal: „Sex, Drugs and Rock’n’Roll“. Das sind so die Themen, die dann eher nicht dort laufen. Und ich finde es ganz wichtig, dass man nochmal zwischen “persönlich” und “privat” unterscheidet. Und das halt auch den Mitarbeitern sagt, die da dann die Unternehmen vertreten. Zu viel Privates macht dann halt einfach keinen Sinn. Persönlich schon, klar, man ist ja doch irgendwie ein Ganzes, aber Intimitäten oder solche Sachen würde ich da nicht austauschen.

Nina Kirsch: Es geht ja auch immer darum: Das Ganze verfolgt ja einen gewissen Sinn und Zweck, und der sollte eigentlich immer irgendwo im Hintergrund stehen. Aber ich erinnere mich auch an das Thema Kekse.

Indra Zahner: Ja. Also, es sind dann manchmal so die kleinen Postings, die zu einer Bewerbung führen oder zu einem Auftrag, wo man so denkt: “Okay, was haben jetzt Crêpes damit zu tun?”

Nina Kirsch: Zuckerfreie Kekse.

Indra Zahner: Zuckerfreie Kekse! Genau, die gab es auch. Danke für das Stichwort. Ähnliche Geschichte, ein bisschen anders: Also der Arbeitgeber hat einfach mal die Azubine auch in dieses Projekt mit eingebunden, hat die posten lassen, und die wollte unbedingt zuckerfrei Rezepte posten, wo dann so von Personalleitungsseite kam: „Also, ob das jetzt so zu uns passt?“ Und ein paar Wochen später saß da eine Bewerberin, und die Personalleiterin fragte: „Und wie sind Sie dazu gekommen, sich bei uns zu bewerben?“ – „Ach ja, sie posten immer so toll, und besonders die zuckerfreien Backrezepte fand ich super.“ Also man weiß halt nie, was wen anzieht, und es gibt halt irgendwie dann kein falsches Posting, es gibt halt nur ein Posting, was einem gerade nicht passt.

Nina Kirsch: Ja, sehe ich genauso. Also in Stellenanzeigen sprechen wir ja auch sehr viel über Mitarbeitervorteile, zum Beispiel einen Bürohund. Da komme ich nur gerade drauf, weil meiner sich hier geschüttelt hat. Und das kann ich natürlich über Social Media auch verbreiten und einfach sichtbar machen.

Indra Zahner: Ja.

Nina Kirsch: Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Leute einfach mal eine Stellenanzeige oder eine Karrierewebsite lesen und dann tatsächlich mal bei Social Media vorbeischauen und gucken: Was geht denn da so ab? Und wenn ich da den Hund auch sehe, dann weiß ich: “Aha, da wird nicht nur geredet, da wird gehandelt”.

Indra Zahner: Genau, ja.

Nina Kirsch: Verschärft!

Indra Zahner: Das ist der Social Proof.

Nina Kirsch: Yes! Sehr, sehr cool. Super spannendes Thema. Und wir neigen uns dem Ende zu. Und zum Ende jedes Interviews frage ich nochmal: Welchen Tipp hast du für meine Hörerinnen und Hörer, die gerade ganz gespannt lauschen, die sich auf dem Weg zum Social Proof machen wollen? Was sollten sie auf jeden Fall so schnell wie möglich angehen? Abgesehen von „Anfangen“, das haben wir schon genannt. Das gilt nicht mehr.

Indra Zahner: Sie sollten gucken, dass sie wirklich dranbleiben und Strukturen schaffen, die es leicht machen. Dass es Spaß macht, zu posten, dass da auch ein Team entsteht. Also in ganz vielen Unternehmen haben sich dann regelmäßige Meetings etabliert, die natürlich auch nochmal intern für viel mehr Transparenz sorgen und für mehr Teamwork. Und ich kann nur dazu einladen. Das ist ein ganz toller Weg, der sich lohnt, der Spaß macht. Und je mehr da mitmachen und Bock haben, desto besser ist es

Nina Kirsch: Auf jeden Fall. Sehe ich auch so. Und letzten Endes ist es ja auch wie in einem Verlag, oder? Da setzt sich das Verlagsteam dann zusammen und bespricht. Und so ist es da ja auch. Ich kreiere ja Content. Mega cool, mega spannend. Liebe Indra, vielen herzlichen Dank! Es war wirklich grandios, und ich hoffe, wir finden noch ein weiteres Thema zusammen.

Indra Zahner: Ja, sehr, sehr gerne. Liebe Nina, vielen Dank, dass ich dabei sein durfte, dass ich ein bisschen berichten durfte, wie Social Media mit Leichtigkeit für Teams und Arbeitgeber funktioniert. Und ich freue mich total über unsere coole Ergänzung, und dass wir zusammen noch mal einen Riesenunterschied machen können in dieser Welt.

Nina Kirsch: Absolut, ich freue mich auch mega darüber und eben auch natürlich, dass du Gast in unserem Podcast bist. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal hoffentlich!

Indra Zahner: Ja, tschüss.

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